Kiffen, saufen, gemeinsam beten

Gut, dass Caleb Followill doch nicht Prediger geworden ist. Die Kings of Leon ohne seine Stimme? Lieber nicht. Aber es hätte auch alles ganz anders kommen können, so krass pfingstlerisch, wie die Followill-Brüder und ihr Cousin Matthew geprägt sind. Keine Musik, kein Sport, keine Shorts, kein Kino, usw. Oder war genau dieser Background erst recht der Auslöser dafür, eine Rockband zu gründen? „Talihina Sky: The Story of Kings of Leon“ heißt der Dokumentarfilm, der sich mit dieser Spannung beschäftigt. Und in der befindet sich die Band offenbar heute noch. Im Trailer sagt eines der Bandmitglieder.

„As soon as I knew we got a record deal, that whole night I never slept because I knew I was going to hell and I wasn’t going to be a preacher.“

Und so sieht man die Bandmitglieder in einer Szene kiffen und kotzen, um sie dann in der nächsten beim gemeinsamen Gebet zu erleben. Manchmal ist eben alles viel weniger schwarz-weiß, als wir es gerne hätten.

In den USA hat „Talihina Sky“ am 20. April Premiere, wann er in Deutschland zu sehen sein wird, ist noch nicht klar.

(Quelle: www.christianpost.com)