Jesus-Casting

Neulich in der SZ gelesen – kurzer Bericht über die Filminstallation “Casting Jesus“:

“Von Christian Jankowskis Filminstallation ‘Casting Jesus’, das die Londoner Lisson Gallery derzeit zeigt, lernt man viel über einen herrlich theatralischen, spezifisch italienischen Katholizismus, dem so gut wie nichts peinlich ist. Und Einiges über den Einfluss, den 2000 Jahre Kunstgeschichte auf unser Jesus-Bild haben.

Die Idee des Werks ist einfach: Das Konzept der Casting-Show dient hier der Suche nach dem perfekten Jesus-Darsteller. Jankowski kam auf die Idee, als er in der römischen Cinecittà während einer Drehpause von Mel Gibsons ‘The Passion’-Film zufällig Zeuge wurde, wie der Jesus-Darsteller Jim Caviezel von zwei katholischen Geistlichen spirituell ‘gecoached’ wurde. In ‘Casting Jesus’ fließt dieser Aspekt ebenso ein wie der Blick auf das Wechselverhältnis von Kunst und Religion. Der Film, obwohl streckenweise durchaus komisch, enthält sich jeder vordergründigen Veralberung. Jankowski sagt, ihn fasziniere die ‘klare Haltung’ die hinter jeder Religion stehe. ” (SZ, “Mit Bart?“)

Veröffentlicht in Film & Fernsehen | Getagged , | Kommentieren

Who needs art, anyway?

Art addresses us in the fullness of our being… There are some truths about life that can be expressed only as stories or songs or images. Art awakens, enlarges, refines, and restores our humanity. (Dana Gioia, poet and former chairman, National Endowment of Art)

Gefunden auf der Rückseite von “Refractions. A journey of faith, art, and culture” / Makoto Fujimura.

Veröffentlicht in Allgemein | Getagged , | 2 Kommentare

Hardrocker wollen nur Deine Seele

Der Titel “Christlicher Hardrock – Import aus der Hölle?” ließ nichts Gutes ahnen – doch der Artikel aus der PRO über August burns red ist dann doch sehr ausgewogen und positiv. Danke dafür!

So. Und für alle, die sowas mögen, hier etwas… nun ja… “Musik” dazu. ;-)

Veröffentlicht in Musik | Getagged , , | Kommentieren

Deep Purple: “Hallelujah”

Jon Lord, der Mann an den Tasten, wird heute 70 – Glückwunsch! (Wer in diesem Jahr nicht alles 70 wird…) Passend dazu noch mal dieser Eintrag von Juni 2010:

An sich ist das ja nicht so ganz meine Generation, aber ich bin mit Deep Purple aufgewachsen und mag Stücke wie “Highway Star“, “Black Night” oder “Child in Time” echt gern.

Das hier kannte ich noch gar nicht. Streckenweise fast schon ein bisschen sakral (wie passend ;-) ): “Hallelujah” aus dem Jahr 1969.

Text hier: thehighwaystar.com

Veröffentlicht in Musik | Getagged | Kommentieren

Mein Lieblingslied von Bob (und Sinèad)

Morgen wird Bob Dylan 70. Glückwunsch!

I believe in you” – entstanden in seiner “christlichen Phase” – gehört zu meinen erklärten Lieblingsliedern. Nur, dass ich bisher dachte, das hat Frau O’Connor geschrieben. Peinlich. Aber irgendwie typisch für Bob Dylan-Songs – mit seinen Federn schmücken sich ja sehr viele Bands und Musiker.

 

Veröffentlicht in Allgemein, Musik | Getagged , | Kommentieren

Kiffen, saufen, gemeinsam beten

Gut, dass Caleb Followill doch nicht Prediger geworden ist. Die Kings of Leon ohne seine Stimme? Lieber nicht. Aber es hätte auch alles ganz anders kommen können, so krass pfingstlerisch, wie die Followill-Brüder und ihr Cousin Matthew geprägt sind. Keine Musik, kein Sport, keine Shorts, kein Kino, usw. Oder war genau dieser Background erst recht der Auslöser dafür, eine Rockband zu gründen? “Talihina Sky: The Story of Kings of Leon” heißt der Dokumentarfilm, der sich mit dieser Spannung beschäftigt. Und in der befindet sich die Band offenbar heute noch. Im Trailer sagt eines der Bandmitglieder.

“As soon as I knew we got a record deal, that whole night I never slept because I knew I was going to hell and I wasn’t going to be a preacher.”

Und so sieht man die Bandmitglieder in einer Szene kiffen und kotzen, um sie dann in der nächsten beim gemeinsamen Gebet zu erleben. Manchmal ist eben alles viel weniger schwarz-weiß, als wir es gerne hätten.

In den USA hat “Talihina Sky” am 20. April Premiere, wann er in Deutschland zu sehen sein wird, ist noch nicht klar.

(Quelle: www.christianpost.com)

Veröffentlicht in Allgemein, Musik | Getagged | 1 Kommentar
  • Wer schreibt denn hier?


    Ilona Mahel. * 1976 (Kevelaer). Wissenschaftliche Mitarbeiterin & Online-Redakteurin. Freiberufliche Übersetzerin. Mag Musik (aktiv & passiv), Sprachen & Dialekte, frische Luft, Kino, Nordsee (Meer, nicht Restaurant ;-) ), Rotwein, Fußball, Katzen, Schreiben & Lesen und noch viel, viel mehr... ;-)

    "How can we sing the Lord's song in a strange land?"
    (Psalm 137, 4)

    Gott.
    Christentum.
    Kultur.


  • Schlagwörter

  • Archiv

    • 2012 (6)
    • 2011 (21)
    • 2010 (64)
    • 2009 (87)
    • 2008 (29)
  • Meta