G.B. Shaw und Christus

Aus einer Andacht von ERF-Programmdirektor Udo Vach – schönes Beispiel dafür, wie man Literatur an- und verwenden kann!

„[…] Über diesen Jesus Christus hat der große Denker George Bernard Shaw gesagt:

„Was Christus gesagt hat, wäre nicht weniger wahr, wenn er auf einem großen Landsitz mit einem hohen Jahreseinkommen gelebt hätte.“

So Shaw. Doch das ist ein Irrtum. Das Evangelium wäre keine befreiende Botschaft, wenn Jesus nicht auch die Freuden und Leiden menschlicher Existenz mit uns geteilt hätte, wie Heimatlosigkeit und Verlassenheit, Schmerzen und Todesangst. Jesus ließ sich sogar ans Kreuz schlagen für unsere Schuld. Doch er wurde am Ostermorgen von Gott vom Tode auferweckt. Der zweifelnde Thomas wurde danach überzeugt von den Wundmalen, die Jesus noch von der Kreuzigung her an sich trug.

Jesus thronte eben nicht über uns. Nein, er wohnte wirklich unter uns. Gott kam so auf unsere Erde, damit wir ihn verstehen. Gott zum Anfassen. Nie hat Gott deutlicher gesprochen. Wer Gottes Stimme hören will, muss demnach Jesus hören […].“