"Into the wild"

Es kommt eher selten vor, dass ich mir eine DVD kaufe, aber bei diesem Film habe ich gleich zugelangt: „Into the wild“, amerikanischer Spielfilm von Sean Penn, der auf der gleichnamigen Reportage von Jon Krakauer basiert und das Leben eines Aussteigers zeigt: 

„Christopher McCandless ist ein 22-jähriger Student aus wohlhabender Familie aus einem reichen Vorort von Washington D. C., der nach dem Abschluss seines Geschichts- und Anthropologiestudiums an der Emory University in Atlanta im Sommer 1990 eine zweijährige Reise durch die USA beginnt, die ihn schließlich in die Wildnis Alaskas führt. Nachdem er sich von materiellem Besitz losgesagt und seine Ersparnisse in Höhe von 25.000 US-Dollar der Wohlfahrtsorganisation Oxfam International gespendet hat, macht er sich unter dem Pseudonym „Alexander Supertramp“ auf die Reise nach Fairbanks nahe dem nördlichen Polarkreis, um sich den Herausforderungen eines einfachen Lebens fernab der Zivilisation zu stellen.“ (Quelle: wikipedia)

Dass man aus dieser Welt aussteigen will und sich nach einem anderen Leben sehnt, kann ich sehr gut nachvollziehen. Und auch, dass man vor (schwierigen) Beziehungen fliehen möchte. Dazu mal zwei Zitate aus dem Film:  

„You don’t need human relationships to be happy, God has placed it all around us.“
„Some people feel like they don’t deserve love. They walk away quietly into empty spaces, trying to close the gaps of the past.“

Und genau so jemand scheint Christopher McCandless gewesen zu sein – einer, der in die Wildnis ‚rausgeht, um sich seiner Welt und seiner Vergangenheit nicht stellen zu müssen. Die Erkenntnis, dass das Leben in Beziehungen doch sehr bereichernd sein kann, kommt für ihn leider zu spät…

Oder wie seht / interpretiert Ihr den Film – falls Ihr ihn kennt?

P.S.: In der aktuellen Ausgabe von „kino-check.tv“ geht es übrigens ebenfalls um diesen Film (…und ich komm‘ auch drin vor, falls das jemand unbedingt sehen möchte… 😉 – also, in der Ausgabe, nicht in dem Film… ;-p).