Schwesterherz

Gestern abend auf Arte den Film „Schwesterherz“ mit Heike Makatsch und Anna Maria Mühe gesehen. Kennt den jemand? Solche Filme mag ich! Und stimme kino.de in der Beurteilung zu:

„Nichts Neues, weder das Thema, noch die dualistische Struktur der Darstellung. Dafür stimmen aber die kleinen Gesten, die Nuancen, die Zwischentöne und zeugen dabei von guter Beobachtung. Den Rest erledigen, schauspielerisch souverän, Makatsch und Mühe.“

Besonders die Sache mit der guten Beobachtungsgabe. Und wünschte mir, Christen würden Filme grundsätzlich erst mal danach beurteilen, was sie wie gut (oder auch schlecht) über Menschen erzählen und aussagen. Und nicht z.B. danach, wie viele Nacktszenen darin vorkommen mögen.  Denn von Filmen, die Menschen und ihr Verhalten, ihre Träume, Ängste und Sehnsüchte gut darstellen, können wir eine ganze Menge lernen. Was bringt es, wenn ein Film theologisch und moralisch „clean“ daherkommt, mir aber nichts darüber sagen kann, wie Menschen heutzutage ticken?