Jesus-Casting

Neulich in der SZ gelesen – kurzer Bericht über die Filminstallation „Casting Jesus„:

„Von Christian Jankowskis Filminstallation ‚Casting Jesus‘, das die Londoner Lisson Gallery derzeit zeigt, lernt man viel über einen herrlich theatralischen, spezifisch italienischen Katholizismus, dem so gut wie nichts peinlich ist. Und Einiges über den Einfluss, den 2000 Jahre Kunstgeschichte auf unser Jesus-Bild haben.

Die Idee des Werks ist einfach: Das Konzept der Casting-Show dient hier der Suche nach dem perfekten Jesus-Darsteller. Jankowski kam auf die Idee, als er in der römischen Cinecittà während einer Drehpause von Mel Gibsons ‚The Passion‘-Film zufällig Zeuge wurde, wie der Jesus-Darsteller Jim Caviezel von zwei katholischen Geistlichen spirituell ‚gecoached‘ wurde. In ‚Casting Jesus‘ fließt dieser Aspekt ebenso ein wie der Blick auf das Wechselverhältnis von Kunst und Religion. Der Film, obwohl streckenweise durchaus komisch, enthält sich jeder vordergründigen Veralberung. Jankowski sagt, ihn fasziniere die ‚klare Haltung‘ die hinter jeder Religion stehe. “ (SZ, „Mit Bart?„)

The Velvet Underground: "Jesus"

Kann sein, dass der Text kein bisschen ernst gemeint ist. Kann sein, dass er total ironisch ist. Kann sein, dass er sich eigentlich auf Kokain bezieht, wie manche Leute behaupten.

Fest steht für mich: „Jesus“ von The Velvet Underground aus dem Jahr 1969 ist ein nettes kleines Lied mit einem schönen kleinen Text! Und zwar:

Jesus, Jesus, help me find my proper place;
Jesus, Jesus help me find my proper place;
Help me in my weakness ‚cos Im falling out of grace;
Jesus, Jesus

Ohrwurm des Tages: "Personal Jesus"

Mein persönlicher Ohrwurm des Tages: „Personal Jesus“ in der sehr genialen Version von Johnny Cash, die man natürlich auch bei youtube anhören bzw. ansehen kann. Eigentlich mochte ich das Lied überhaupt nicht, als Depeche Mode es in den 80ern (?) rausgebracht haben, aber die Version von Cash hat echt was…

Hier noch der Text dazu: Ohrwurm des Tages: "Personal Jesus" weiterlesen