Fundstückchen: Herausforderung für die Kirche

Also in etwa: Die schwierigste oder größte Herausforderung für die Kirche besteht darin, sich mit der Welt außerhalb ihrer Pforten einzulassen. (Quelle: The Gospel & Culture Project)
Stimmt das? Oder stimmt das nicht? Soziales Engagement ist ja im Lauf der Geschichte oft von „der Kirche“ ausgegangen. Andererseits: Was Kultur angeht, sieht es schon eher mau aus… Oder?

Aktuelle Lektüre: "Zeitgeist"

„Zeitgeist. Kultur und Evangelium in der Postmoderne“ von den Herausgebern Tobias Faix und Thomas Weißenborn ist ein Buch, in dem ich in letzter Zeit immer mal wieder lese. Mal ein kurzes Zitat von Faix aus dem Beitrag: „Die Verwurzelung der Gemeinde in der Kultur“ (S. 39):

„[…] Deutschland erlebt die postmoderne Veränderung, aber die Gemeinden und Kirchen sind tief verwurzelt in ihrer Tradition und in ihrer Kultur der bürgerlichen Mitte und des rechten Konservatismus. So jammern die Christen sehr gerne über den aktuellen Werteverfall und beklagen die neue Schnellebigkeit des Lebens. Alles wird schwieriger, wenn nicht sogar schlechter. Ein Zeichen der Endzeit? Statt sich den kulturellen Entwicklungen zu stellen und darin das Reden Gottes zu suchen, lamentieren wir Christen in Deutschland über die Konfessionsgrenzen hinweg. Dabei hat Gott immer in die Kultur und die aktuelle Gesellschaft geredet. […]“

Mir macht das Mut! Endlich mal jemand, der nicht auch noch den Werteverfall beklagt und alles pechschwarz sieht…