„Ich bin nicht Gott“

Andreas Odrich von ERF Radio kommentiert LML und ihren Sieg beim Eurovision Song Contest:

[…] Riesen Presse-Andrang danach. Schieben Drängen, Schubsen, jeder Reporter will die besten Töne und die besten Bilder. Und da ist sie wieder, Lena die Unverblümte. Während alle versuchen, einen Zipfel ihres Gewandes zu erhaschen, knallt sie den einzig richtigen Satz raus: „Ich bin nicht Gott. Ich bin nur ein Mensch.“

Gut, dass Lena das weiß. Noch besser, wenn wir das nicht aus den Augen verlieren. Denn bei allem, was man den Hype um Lena nennt, darf nicht vergessen werden: Lena ist gerade erst 19 Jahre alt. Aber selbst wenn sie schon 36 wäre oder Mitte 50 – bitte überfrachten wir sie nicht mit unseren Erwartungen. […]

Nein, Lena hat nur ein Lied gesungen mit einem putzigen und harmlos netten Text. Einen Frühlings- und Sommerhit, etwas, das Europa zur Ablenkung von allen Sorgen offenbar jetzt gebraucht hat. Und Lena hat ihn präsentiert mit einem frischen Lächeln und unverstellter Fröhlichkeit; dafür darf man ihr gerne dankbar sein.

Wer dem Mädchen aus Hannover allerdings wirklich einen Gefallen tun will, der hebt sie jetzt nicht in den Himmel, sondern er lässt sie dort, wo sie offenbar selbst bislang geblieben ist: Adrett anzusehen aber immer hübsch auf dem Teppich. (erf.de)

Recht hat er!

Eurovision Song Contest meets Projekt Hannah

Während ganz (?!) Deutschland auf LMLs Auftritt beim Eurovision Song Contest heute Abend wartet, hat sich crosschannel.de mit Juliana Pasha unterhalten. Albaniens Star für Oslo bekennt sich nämlich zum christlichen Glauben und engagiert sich für das „Projekt Hannah„, eine weltweite Kampagne, die Frauen in Notsituationen unterstützt. Denn:

In Albanien herrscht noch immer die jahrhundertealte Tradition der Blutrache: Wird jemand ermordet, sieht sich die betroffene Familie verpflichtet, sowohl den Mörder als auch dessen männliche Nachkommen zu töten. Auch Frauen sind in diesen grausamen Kreislauf verwickelt und werden zu Mörderinnen. Juliana ist überzeugt, dass nur eins diesen Teufelskreis durchbrechen kann: Vergebung. Deshalb besucht sie Frauen im Gefängnis, um mit ihnen über ihren Glauben an Jesus und über Vergebung zu sprechen. (crosschannel.de)

Hier kann man sich das Interview anhören bzw. downloaden. Und wer nicht hören will, kann auf erf.de einen Beitrag über Juliana Pasha lesen.