Kaufen, kaufen, kaufen

Huch – schon lange nix mehr gebloggt, wie? Da kommt mir das Zitat von Xavier Naidoo, das ich in der „pro“ gefunden haben, doch gerade recht! 😉

„Für mich ist klar, dass irgendwann diese ganzen Papierwährungen null und nichtig sind. Alle sieben Jahre, heißt es, kommt ein riesiger Crash. Da frage ich mich schon, warum in Deutschland eine christliche Partei in der Regierung diesen Bullshit mitmacht. Wenn ich sogar aus der Bibel herauslesen kann, dass das alles keinen Wert hat, wie können die das dann nicht? Ich brauche diese ganzen verlogenen Politikdarsteller nicht und diese ganzen Wirtschaftsbosse, die nichts anderes als ihre Aktien im Kopf haben.“ (Naidoo im Interview mit der KNA)

Gestern ging mir etwas Ähnliches durch den Kopf, als ich die Tagesschau sah. Da heißt es ja jedes Jahr kurz vor Weihnachten so schön, dass der Einzelhandel mit den Verkäufen an den Adventswochenenden zufrieden (oder eben nicht zufrieden) war.  Ähnliche Meldungen gibt’s natürlich auch im Radio und anderen Medien.

Gestern habe ich zum ersten Mal gedacht, dass ich das irgendwie schräg finde… Also, dass es in den Nachrichten regelmäßig eine Rolle spielt, ob wir auch alle brav konsumiert haben. Natürlich – es geht immer auch um Arbeitsplätze. Aber diese Fixierung auf Konsum geht mir trotzdem mehr und mehr auf den Senkel.

„The banks they’re like cathedrals, I guess casinos took their place…“ (Bono, „The Playboy Mansion“)