Nina Hagen: Bekenntnisse

Kürzlich hab‘ ich endlich „Bekenntnisse“ von Nina Hagen gelesen. (Lag hier ja nun wirklich schon lange genug ‚rum…)

In weiten Teilen strunzfromm! Könnte unsereins sich glatt ’ne Scheibe von abschneiden. Komme trotzdem nicht klar mit der Art, wie sie sich in der Öffentlichkeit gibt. Ist das so ähnlich wie bei Alice Cooper, der ja sagt, seine Shows seien eben nur Entertainment?

Oder bin ich vielleicht einfach zu spießig und engstirnig, um in einem durchgeknallten Punk (Sorry, Nina!) (etwas von) Gott zu sehen?

Why should the devil have all the good music?

Ein Samstag Vormittag. Eine Fußgängerzone.Vor dem großen Kaufhaus spielen ein paar ältere Herren Gassenhauser wie „Sag mir quando, sag mir wann“ oder „Zucker im Kaffee“. Die kleine Kapelle aus Trompete, Akkordeon, Klarinette und Trommel macht ihre Sache sehr gut und sorgt so für eine beschwingte Stimmung im Einkaufstrubel.

Am anderen Ende der Fußgängerzone stehen ein paar junge Leute vor einem Brunnen. Die Mädchen tragen Röcke und lange Haare. Einer der Jungen spielt schrammelt auf einer Konzertgitarre. Dazu ertönt mehrstimmiger Gesang. Im näheren Umkreis der Gruppe stehen ein paar Mädchen und bieten den Passanten Traktate an.

Und ich denke: Schade…

Hardrocker wollen nur Deine Seele

Der Titel „Christlicher Hardrock – Import aus der Hölle?“ ließ nichts Gutes ahnen – doch der Artikel aus der PRO über August burns red ist dann doch sehr ausgewogen und positiv. Danke dafür!

So. Und für alle, die sowas mögen, hier etwas… nun ja… „Musik“ dazu. 😉

http://youtu.be/oBFVOhgcnCQ

Deep Purple: „Hallelujah“

Jon Lord, der Mann an den Tasten, wird heute 70 – Glückwunsch! (Wer in diesem Jahr nicht alles 70 wird…) Passend dazu noch mal dieser Eintrag von Juni 2010:

An sich ist das ja nicht so ganz meine Generation, aber ich bin mit Deep Purple aufgewachsen und mag Stücke wie „Highway Star„, „Black Night“ oder „Child in Time“ echt gern.

Das hier kannte ich noch gar nicht. Streckenweise fast schon ein bisschen sakral (wie passend 😉 ): „Hallelujah“ aus dem Jahr 1969.

Text hier: thehighwaystar.com

Mein Lieblingslied von Bob (und Sinèad)

Morgen wird Bob Dylan 70. Glückwunsch!

I believe in you“ – entstanden in seiner „christlichen Phase“ – gehört zu meinen erklärten Lieblingsliedern. Nur, dass ich bisher dachte, das hat Frau O’Connor geschrieben. Peinlich. Aber irgendwie typisch für Bob Dylan-Songs – mit seinen Federn schmücken sich ja sehr viele Bands und Musiker.