FROH! Ernte

Bin ein bisschen spät dran mit der Info (Release-Party war schon am 13. August), aber es soll dennoch nicht unerwähnt bleiben, dass es ein neues FROH!-Heft gibt. Thema diesmal: Ernte.

„Wer den Acker im Herbst nicht stürzt hat seine Ernte zur Hälfte gekürzt“, so will es eine alte Bauernweisheit. Was das heißt, wissen wir auch nicht so genau. Und da fängt es schon an, unser Heft. Denn wir sind keine Bauern, sondern Stadtmenschen. Dachten wir. Aber bei der Auseinandersetzung mit dem Thema wurde uns klar, dass wir uns in den letzten 200 Jahren, auf dem Weg von der Agrargesellschaft ins Informationszeitalter, so weit gar nicht bewegt haben. Je weiter wir gegraben haben desto mehr zeigte sich, dass wir tiefe Wurzeln geschlagen haben. (www.frohmagazin.de)

Besonders gespannt bin ich auf das Interview mit Ali Mitgutsch – seine Wimmelbilderbücher kennt so ziemlich jeder aus dem Kindergarten. (Hey, so eins könnte ich meinem Sohn doch dann auch irgendwann kaufen! 😉 )

ERNTE. Die Früchte unserer Arbeit.

Das ist jetzt vorerst wirklich das letzte Mal, dass ich was über FROH! schreibe – versprochen!

Nur noch diese Info, vielleicht möchte ja jemand mitmachen:

Das FROH! Magazin sucht Beiträge für die Herbst-Ausgabe. Der Arbeitstitel lautet „Ernte. Die Früchte unserer Arbeit“.

Bis zum 24. Mai 2010 nehmen wir unter mitmachen@frohmagazin.de Vorschläge für Bild- und Textbeiträge entgegen. Bitte erkläre Deine Idee in einem kurzen Exposé und lege ein Portfolio mit Arbeitsproben bei.

Dutschke, Revolution, Jesus

Rudi Dutschke schrieb an Ostern 1963:

„Jesus ist auferstanden, Freude und Dankbarkeit sind die Begleiter dieses Tages; die Revolution, die entscheidende Revolution der Weltgeschichte ist geschehen, die Revolution der Welt durch die allesüberwindende Liebe.“ (Aus dem Tagebuch von Rudi Dutschke; zitiert in: Dutschke, Gretchen (1996). Wir hatten ein barbarisches, schönes Leben. Köln: Kiepenheuer & Witsch. (S.45))

Weiß auch nicht, was genau ich erwartet hatte, als ich anfing, genanntes Buch zu lesen. Ein solches Zitat jedenfalls nicht… Warum eigentlich? Ich wage mal zu behaupten, weil ein linker Studentenführer und der christliche Glaube für die meisten Menschen in der evangelikalen Welt nicht zusammenpassen. Muss sich irgendwie auf mich übertragen haben, dieses Denken…

Steve Jobs und die Bibel

Im SZ-Magazin geht es in der Rubrik „Index“ jede Woche um ein bestimmtes Buch und darin häufig vorkommende Schlagwörter. In der aktuellen Ausgabe ist die Bibel dran. Allerdings ist die Sache mit den Schlagwörtern diesmal ein bisschen anders: Es geht nicht um häufig vorkommende Schlagwörter, sondern um aktuelle Themen, von denen auch in der Bibel schon die Rede ist, z.B. Athen, Bischöfe, Krieg, Meer, Reiche. Und Steve Jobs.

Finde es interessant, dass die SZ auf die Idee gekommen ist, dass die Bibel zu aktuellen Themen vielleicht etwas zu sagen haben könnte. Auch wenn die Sache vielleicht nicht ganz so ernst gemeint ist. Obwohl z.B. die Passage über Reiche, die da ausgewählt wurde, schon wirklich nicht ohne ist:

Reichen, die
… Nun also, ihr R, weint und heult über eure Plagen, die über euch kommen! Euer Reichtum ist verfault, und eure Kleider sind von Motten zerfressen worden. Euer Gold und Silber ist verrostet, und ihr Rost wird zum Zeugnis sein gegen euch und euer Fleisch fressen wie Feuer,
Jak 5,1, Jak 5,2, Jak 5,3

Apropos Reiche: Für „Jobs, Steve“ gibt es laut SZ-Magazin übrigens keine Nennungen in der Bibel. Ach nee! Hahaha… Spitzenwitz, oder?

kulturgut verschenkt FROH!

Eigentlich kommt es ja eher vor, dass man Geschenke zum Umzug bekommt, statt welche rauszugeben – aber ich will da mal nicht so sein! 😉

Stattdessen verschenke ich drei mal eine Ausgabe von FROH! Finale. Natürlich freundlicherweise gesponsert von FROH! selbst. Machen wir es der Einfachheit halber doch so:

Seit dem Umzug sind bisher noch keine neuen Kommentare eingegangen. Die ersten drei substantiellen Kommentare (also bitte mehr als „Hallo, ich möchte gewinnen“ oder so), die hier im Blog ab 13.00 Uhr am 14. Mai 2010 eingehen, gewinnen.

Bitte gebt also eine gültige Mail-Adresse an – sonst kann ich mich ja nicht bei Euch melden und nach Eurer Post-Anschrift fragen (die ich dann übrigens an FROH! weitergebe, denn von dort bekommt Ihr dann Euer Heft. Nur, damit Ihr Bescheid wisst…). Alles klar? 🙂

Nina Hagen liest in Kassel

Gestern in der hessenschau gab’s einen kleinen Bericht über eine Lesung von Nina Hagen in Kassel.

Hier geht’s lang zu „Nina Hagen liest in Kasseler Christuskirche“

Die Kirche war proppenvoll, die Leute begeistert – zumindest die, die sich vor der Kamera geäußert haben. 😉 Schön auch, wie ihr die Worte fehlen, als sie ihre Begegnung mit Gott beschreiben will.