Schicke Bibel, Mann!

Es scheint bei Grafikern mittlerweile fast zum guten Ton zu gehören, die Bibel schick zu machen, kann das sein? 😉 Nachdem ich schon über Dag Söderberg, Heiko Rafflenbeul, Sascha Dörger und Eva Jung gebloggt habe, weise ich heute auf das Projekt „Die Bibel als Magazin“ hin (Eine Leseprobe (pdf) gibt’s hier). Dahinter stecken der freie Journalist Oliver Wurm und Designer Andreas Volleritsch.

Laut „Spiegel“-Interview kam die Idee Wurm einmal im Hotelzimmer, als er nur eine herkömmliche Bibel zur Hand hatte. Was er las, fand er wohl gar nicht so schlecht, aber die Aufmachung brachte ihn doch sehr zum gähnen…Was ich durchaus nachvollziehen kann! Die ganze Story gibt’s entweder im „Spiegel“ (Ausgabe 35/2010 vom 30.08.2010) oder im Medienmagazin „pro„.

Dazu gleich mal die Frage in die Runde: Würdet Ihr enthusiastischer, lieber, öfter… in der Bibel lesen, wenn die Aufmachung besser, schicker, moderner… wäre?

3 Gedanken zu „Schicke Bibel, Mann!“

  1. Der Inhalt, sprich Übersetzung ist mir wichtig, die äußere Gestaltung ist mir egal.
    Wenn schon würde ich mir eine gute Typografie wünschen, aber da sind mir viele Querverweise auch wieder viel wichtiger.
    Sollte aber jemand durch seine super coole und stylische Bibel mehr darin lesen als wenn er eine schlicht gestaltete hätte, könnte ich auch nur wenig dagegen sagen. …

  2. Dito! Ich vermutlich nicht, weil ich die Bibel ohnehin schätze. Aber wenn eine zeitgemäße Verpackung Menschen von heute eher anspricht und zum Entdecken des Inhalts einlädt, ist das doch eine super Sache!

  3. Hallo Ihr Beiden!

    Danke für Eure Kommentare. Letztlich sehe ich es ähnlich – auf den Inhalt kommt es an. Aber ein schöner optischer Eindruck ist dennoch auf keinen Fall zu verachten! Und wer weiß, vielleicht liest man seine Bibel ja auch ganz neu, wenn sie ein neues Styling hat?!

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