Einer für Elvis

Am 8. Januar 2010 wäre er 75 Jahre alt geworden – Elvis Aaron Presley, der immer noch als King of Rock ’n‘ Roll gilt.

Die Kassette mit der Aufschrift „Elvis“ aus der Sammlung meines Vaters war mir eine der liebsten meiner Kindheit. Ich fand es immer schade, dass Elvis gestorben ist, als ich erst gut ein Jahr alt war. Und ich mag die Mucke heute noch! Folgendes Stück ist zwar ein wenig schmalzig, aber ein schönes Beispiel für Elvis‘ Gospel-Ader: „How great thou art“

Amazing grace“ hat er übrigens auch gesungen. Und hier noch zwei Zitate aus dem Buch „Defending Elvis“ von Steve Beard:

„Elvis recommitted his life to Jesus Christ (…),“ says Rick Stanley, Elvis’s stepbrother. „Elvis knew the Lord. He was a modern day King David,“ he told me (Steve Beard) in an interview. Stanley believes that, like King David of the Bible, Presley was a man who pursued God, yet stumbled often into the sins of the flesh.

After the Easter service at First Assembly of God in Memphis in 1958, the Rev. James Hamill says that Elvis told him, „Pastor, I’m the most miserable young man you’ve ever seen. I’ve got all the money I’ll ever need to spend. I’ve got millions of fans. I’ve got friends. But I’m doing what you taught me not to do, and I’m not doing the things you taught me to do.“ This struggle hounded Elvis throughout his life. No less than the Apostle Paul spoke of it this way: „For what I do is not the good I want to do; no, the evil I do not want to do-this I keep doing“ (Romans 7:19).

4 Gedanken zu „Einer für Elvis“

  1. Erst kürzlich habe ich mal wieder eine meiner Elvis Vinyls aufgelegt und in Erinnerungen an meine Jugend geschwelgt 😉 Für mich wird er immer unvergessen bleiben! Die Beurteilung seiner „christlichen Qualitäten“ wird, Gott sei Dank, Gott selbst vornehmen – seine gesanglichen Qualitäten, gepaart mit seiner großartigen Bühnenpräsenz, sind für mich immer noch einzigartig.

    Grüßle, Sec

    PS: Nettes Video 😉

  2. Mensch, Sec – und ich dachte, Du hörst „nur“ Klassik und Jazz! 😉

    Ja, was die „christlichen Qualitäten“ angeht, hast Du vollkommen recht. Ich wollte auch auf gar keine Beurteilung hinaus; ist ja doch nur Spekulatius. Aber der Artikel, auf den ich da verlinkt habe, ist ganz interessant. Ich nehme an, die meisten sehen in nur Elvis den hüftschwingenden Sänger mit der Tolle, und wissen gar nicht, dass er auch an „geistlichem Liedgut“ interessiert war. 😉

  3. Liebe Ilona,

    auch wenn bei meiner Ausbildung am Konservatorium naturgemäß die Klassik einen Ausschließlichkeitsanspruch hatte, die 5. von Gustav Mahler (speziell das Adagietto!) für mich immer noch „himmlische Musik“ ist, Artie Shaw, Jimmy Dorsey oder Harry James zu den „Jazz Giants“ gehören, die ich oft auflege, so bin ich doch mit meinen Musikvorlieben durchaus immer auf der Höhe der Zeit geblieben 😉
    Ich höre und mag einiges von dem, was gerade aktuell angesagt ist.
    Was die Nähe von Elvis zu „geistlichem Liedgut“ angeht, so ist das ein Aspekt seiner „musikalischen Persönlichkeit“, den ich schon immer zu schätzen wußte. Sein „Crying In The Chapel“ ist in all den vergangenen Jahren stets einer meiner Favourites geblieben.
    Die letzte Strophe

    Take your troubles to the chapel
    Get down on your knees and pray
    Your burdens will be lighter
    And you’ll surely find the way

    hat mich in manch aussichtsloser Situation daran erinnert, was der nächstliegende Schritt sein sollte. Elvis Presley als mein „geistlicher Ratgeber“ – das hat doch was 😉

    Grüßle, Sec

  4. Kann ich sehr gut verstehen, das mit der letzten Strophe! So einen Rat kann man immer gut gebrauchen – auch wenn er von Elvis kommt… 😉

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