U2: "No line on the horizon"

u2_nloth_band_kleinIm Laden gibt’s das neue U2-Album „No line on the horizon“ erst ab Freitag (27.2.), aber auf last.fm kann man sich das Ganze jetzt schon im Stream anhören. Und das mache ich gerade natürlich pausenlos… 😉

„Die meist gehasste Lieblingsband der Welt ist zurück“, schreibt Andreas Borcholte auf Spiegel-Online. Passende Forumlierung – zum Einen, weil es neben glühenden Fans (so wie mir) eben auch genug U2-Hasser gibt. Falls hier jemand zu Letzteren gehört, dann am besten gar nicht weiterlesen… 😉 Denn zum Anderen passt die Formulierung auch deshalb, weil U2 wirklich zurück sind – und meiner Meinung nach besser als je zuvor!

Ich tue mich immer schwer damit, Musik zu beschreiben bzw. zu formulieren, warum ich ein bestimmtes Stück mag oder nicht… Deshalb wird das hier auch ganz sicher keine ausgewiesene CD-Besprechung werden. Ich bin mir sicher, dass ich selbst noch viele Dinge an dem Album erst im Lauf der Zeit entdecken werde. Und am meisten hilft schließlich immer noch, sich das Album einfach selbst mal anzuhören. 

Also, es gibt schon Passagen, in denen ich Bonos Gesang etwas gewöhnungsbedürftig bis daneben finde, keine Frage. Und wie fast immer bei neuen U2-Sachen muss man sich in viele Songs erst mal ‚reinhören. Aber allein schon der Titelsong hat mich selbst beim ersten Hören gleich gepackt! Speziell den Refrain hab‘ ich schon den ganzen Tag im Kopf…

Und ansonsten:

– „Magnificent“ ist eine schöne Hymne und eines der „christlichen Lieder“ des Albums, wenn man es mal so formulieren will…

– „Moment of surrender“: Da könnt‘ ich heulen… *seufz* Teilweise sind auch kleine arabische Einflüsse zu hören.

– „Unknown Caller“: Auch da hort man gelegentlich Marokko durch… 😉 Und den Einfluss von Daniel Lanois.

– „I’ll go crazy if I don’t go crazy tonight“: Da ist die Sache mit Bonos Gesang… 😉

– „Get on your boots“: Kennt man ja mittlerweile schon ganz gut, weil es die erste Single-Auskopplung ist. Ist okay, aber kein absoluter Knaller.

– „Stand Up Comedy“ erinnert mich an Led Zeppelin (und das ist gut!)

– „FEZ – Being Born“: Schön experimentell.

– „White as Snow“: Fast ein bisschen folkig. Würde zu einem Wim Wenders-Film passen. 😉

– „Breathe“: Klassischer U2-Song, finde ich.

– „Cedars of Lebanon“: An der Stelle haut mich Bonos Stimme allerdings mal um…

Und was meint Ihr?

Bei vertigo.fm gibt’s noch ein Interview mit Bono.
Und die Texte zu den einzelnen Songs findet Ihr bei u2tour.de.

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Bandfoto: (c) Deirdre O’Callaghan
Studiobild: (c) Universal Music

3 Gedanken zu „U2: "No line on the horizon"“

  1. Hei Ilona!

    Vielen Dank für den Beitrag, der mich gleich zum Streamhören motiviert hat! Bin noch nicht wirklich „warm“ mit dem Album, aber es kann definitiv was.

    Zu dem Studiobild: Mensch, so einen Jamroom hätte ich auch gerne mal! 😀

  2. Hallo Tobias,

    gern geschehn. 😉 Bin gespannt, wie Du das Album im Lauf der Zeit bewerten wirst…

    Ja – fand das Bild (auch) krass und den Raum an sich sehr, sehr cool. Beneidenswert, diese Band… 😉

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